Monat: November 2021

Natürliche Heilmittel bei depressiver Verstimmung

Nicht wenige sind hin und wieder von einer depressiven Verstimmung betroffen. Ein oftmals vorübergehendes Tief, welches nicht immer spurlos vorüberzieht. Es ist eine schleichende Gratwanderung zwischen einer lang anhaltenden Verstimmung und einer Depression. Nach wie vor wird dieses Thema tabuisiert. Das liegt vor allem daran, dass Betroffene nicht gern darüber reden oder nicht verstanden werden. Sie bewahren eine Hülle, die den Anschein erweckt, dass alles in Ordnung sei. Es ist wichtig, dass ein jeder selbst erkennt, wenn Hilfe notwendig wäre. So sollte man bereits zu Beginn einer Verstimmung mit natürlichen Heilmitteln gegensteuern.

Zur Beruhigung Lavendel und Baldrian

Als Klassiker kommen bei nervöser Unruhe meist Lavendel oder Baldrian zum Einsatz. Ein alt bewährtes Heilmittel, welches auch sehr gut wirkt, wenn man Schlafprobleme hat. Viele wissen, dass in den natürlichen Schlafmitteln Baldrianextrakte enthalten sind. Sie fördern nachweislich einen ruhigen und erholsamen Schlaf. Selbst das Einschlafen gelingt mit Baldrian deutlich besser. Lavendel hat eine vergleichbare Wirkung. Es kommt nicht nur als Dragee oder Tee zum Einsatz. Die getrockneten Blüten von Lavendel können in ein  Leinensäckchen gelegt werden und direkt am Bett platziert. Der angenehme Duft fördert das Wohlbefinden und trägt dazu bei, dass man besser einschlafen kann. Ein erholsamer Schlaf ist bei depressiver Verstimmung sehr wichtig. Denn während des Schlafes regeneriert der Körper und erlebtes wird verarbeitet. Wird dieser Prozess gestört oder funktioniert nicht richtig, können sich Verstimmungen deutlich schneller verschlechtern.

CBD als Allheilmittel boomt

Neben den oben aufgeführten Klassikern hat in den vergangenen Monaten ein weiteres Naturheilmittel den Markt erobert. Die Rede ist von CBD. Ein Wirkstoff, der aus der weiblichen Blüte der Hanfpflanze gewonnen wird und nicht psychoaktiv wirkt. Viele wissen nicht, dass aus Hanf wertvolle Wirkstoffe gewonnen werden können die für die Gesundheit eine wichtige Rolle spielen. Denn in Hanf kommen verschiedene Cannabinoide vor. Cannabidiol, kurz CBD, kommt sogar im eigenen Körper vor. Der Mensch verfügt über ein eigenes Endocannabinoid System. Die dortigen Rezeptoren sind die Andockstellen für CBD. Da es im Körper selbst vorkommt, wirkt CBD, welches von außen zugeführt wird, so gut. Unter anderem wirkt es beruhigend und kann bei anhaltender, depressiver Verstimmung angewandt werden. Eine Abhängigkeit ist nicht zu befürchten, da es kein THC enthält. THC ist das Cannabinoid der Hanfpflanze, welches den bekannten Rausch herbeiführt. Das ist hier nicht der Fall. CBD wirkt ausschließlich entspannend und beruhigend. Es kann zudem den Appetit steuern und das Schmerzempfinden regulieren. Die Wirksamkeit wird unter den Anwendern gern bestätigt und es drohen keinen Nebenwirkungen. Lediglich eine gewisse Schläfrigkeit droht, wenn man die Dosierung nicht optimal getroffen hat.

Wie kann CBD konsumiert werden?

Es gibt verschiedene Wege, um den pflanzlichen Wirkstoff zu konsumieren. Einsteiger setzen in der Regel auf CBD Öl. Dieses kann unterschiedlich hoch dosiert sein. Zu Beginn verwenden die meisten ein Öl mit 5 % reinem CBD. Bis zu 25 % reines CBD kann, je nach Produkt enthalten sein. Eingenommen wird das Öl recht einfach. Hierfür ein bis zwei Tropfen einfach unter die Zunge geben. Ein paar Minuten warten und dann erst hinunterschlucken. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig. Die Wirkung setzt in der Regel nach maximal 30 Minuten ein. Wer keine Veränderung wahrnimmt, kann die Dosierung etwas steigern.

Nicht nur als Öl, sondern auch als CBD Blüten, kann das Produkt konsumiert werden. Hierfür ist ein Verdampfer notwendig und ein Grinder. Mit dem Grinder wird die Blüte zerkleinert, sodass sie im Anschluss im Verdampfer bei hohen Temperaturen verdampft und inhaliert werden kann. Die Wirkung setzt bei dieser Art des Konsums deutlich schneller ein.

Bei regelmäßiger Anwendung kann eine depressive Verstimmung damit gut behandelt werden. Es kommt allerdings darauf an, dass es regelmäßig eingenommen wird.